Täglich sind wir alle eingeladen, abends um 20 Uhr eine Kerze anzuzünden, die wir gut sichtbar nach draussen auf den Fenstersims stellen.

Wir verbinden es mit einem Moment der Stille und des Gebets. Wir wollen damit ein Zeichen für den Gemeinschaftssinn und für unsere solidarische Verbundenheit setzen. Machen Sie mit?

Das Licht der brennenden Kerze soll an die ersten Sätze des Johannesevangeliums und das umfassende Leben erinnern, das uns allen in Johannes 1,1-5 als Licht in der Finsternis zugesprochen ist.

Christoph Hermann, der neue Kirchenratspräsident der reformierten Kirche Baselland, schreibt dazu weiterführend:

Das Licht soll Zeichen sein für unsere Verbundenheit mit durch das Virus Erkrankten, mit Sterbenden, Angehörigen und Menschen, die Angst haben.
Das Licht soll Zeichen sein für unsere Verbundenheit mit dem medizinischen Pflegeperso-nal, vor allem auch in Spitälern und Altersheimen.
Das Licht soll Zeichen sein für unsere Verbundenheit mit all den Menschen, die im Grossen wie im Kleinen für andere Entscheidungen treffen müssen.
Das Licht soll Zeichen sein des Vertrauens, das wir Kraft, Geduld und Gelassenheit haben, um mit den Herausforderungen einen Umgang zu finden.
Das Licht soll Zeichen sein für unsere Hoffnung für eine gute Zukunft, die im Wunder des Lebens seinen Grund hat.