„Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“ – Seit Sonntag, 7. Juni stehen die neuen Osterkerzen in der Christuskirche und im Kirchli und erfreuen die Besucherinnen und Besucher.

> grosses Bild

Die Jahreslosung ist jeweils die Grundlage für die Gestaltung der Osterkerze. Bettina Angerer, Simonetta Imber und Sylvia Steinlin, die drei Gestalterinnen der Kerzen, schreiben zur Umsetzung der Losung:

„Der Blick auf unsere Welt, die ernsthaft bedroht ist und in welcher Gewalt herrscht, macht uns Angst. Fragen, Zweifel kommen auf. Wo bleibt Gott? Und doch – wir entdecken immer wieder in all dem Dunkel das Leuchten der Nächstenliebe. Und das schenkt uns Hoffnung, Zuversicht und den Glauben an die Kraft der unendlichen Liebe Gottes.

Ich glaube, ja, ich weiss mich in Gottes Hand. Er meint es gut mit mir. Doch meine Gedanken werden nicht ruhig: Kümmert er sich wirklich um mein kleines Leben? Wieso bin ich unruhig und besorgt? Hab ich Vertrauen? Warum zweifle ich? Dabei habe ich doch schon so oft seine Nähe und Hilfe erlebt.

Wir dürfen nicht zulassen, dass sich eine Hilflosigkeit breit macht. Den Unsicheren zeigen wir Gottes erschaffene Natur und muntern sie auf, den Glauben anzunehmen. Lied Nr. 704 im Gesangbuch (Text zu Psalm 130, 4-6, Taizé 1993) passt wunderbar zur Jahreslosung 2020: ‚Meine Hoffnung und meine Freude, meine Stärke, mein Licht, Christus, meine Zuversicht, auf dich vertrau ich und fürcht mich nicht!'“

Ein herzliches Dankeschön dem Team für die Gestaltung der Osterkerze und Barbara Meyer-Zehnder für die selbstgefertigten Schmetterlinge.

Claudia Handschin