Fotoprojekt „Glaube – Liebe – Hoffnung“, Konflager 2015 in Uerikon ZH

„Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei. Die grösste unter ihnen aber ist die Liebe.“ (1 Kor 13:13)

Das Wort „Glauben“ hat in unserer Alltagssprache verschiedene Bedeutungsebenen. Dazu gehören „etwas vermuten“ oder „etwas, das ich nicht genau weiss, für wahr halten“. Glauben im christlichen Sinne orientiert sich in erster Linie am griechischen Wort für „glauben“, das auf Deutsch „vertrauen, sich auf etwas verlassen“ bedeutet.

Als christliche Glaubensgemeinschaft verbindet uns, dass wir in unserem Leben auf Gott vertrauen. Dieses Gottvertrauen orientiert sich gemäss der reformierten Tradition an der Vielfalt der biblischen Geschichten und Zeugnisse. Als innere Richtschnur gelten uns das Reich Gottes, wie es Jesus Christus verkündigt und vorgelebt hat, sowie das Doppelgebot der Liebe (Mt 22,37-40).

Gott hilft uns durch die Kraft des Heiligen Geistes, in der Nachfolge von Jesus Christus, dieses Vertrauen zu finden, zu stärken und zu leben. Im Wissen, dass wir diesen Anspruch nie vollständig erfüllen können, unterstützen wir uns gegenseitig, auf unseren persönlichen Glaubenswegen voranzukommen.

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